Weihnachtsfeier in unserer Schule

2020 war ein ereignisreiches und für viele Menschen auch ein schwieriges Jahr. Wir wollen das letzte Jahr mit einem positiven Bericht aus unserem Schulprojekt in Pakistan verabschieden. Seit September 2019 finanziert unsere Unternehmensgruppe

Weihnachtsfeier in unserer Schule

Ein guter Abschluss eines ereignisreichen Jahres

 

2020 war ein ereignisreiches und für viele Menschen auch ein schwieriges Jahr. Wir wollen das letzte Jahr mit einem positiven Bericht aus unserem Schulprojekt in Pakistan verabschieden. Seit September 2019 finanziert unsere Unternehmensgruppe eine mobile Schule in einem Ziegeleidorf in der Nähe von Lahore. Unsere Vision ist denkbar einfach: Wir wollen den Kindern durch Bildungschancen eine bessere Zukunft ermöglichen.

In diese Woche haben wir einige Eindrücke von der Weihnachtsfeier unserer Schule von den Verantwortlichen vor Ort erhalten, die wir mit Dir teilen wollen.

Die Corona Pandemie hat auch die Menschen in Pakistan hart getroffen. Fehlende soziale Absicherungen und der weltweite Lockdown haben die Einwohner des Dorfes vor große Probleme gestellt: Die Ziegeleifabrik hat die Produktion unterbrochen und die Eltern unserer Schulkinder konnten sich keine Lebensmittel mehr leisten. Unsere Unternehmensgruppe ist kurzfristig eingesprungen und hat das Schulessensprogramm auch auf die Eltern der Schulkinder ausgeweitet. Das Vertrauen der Dorfbewohner in unser Bildungsprojekt ist dadurch nochmals gestiegen: Sie haben gesehen, dass wir auch in schwierigen Situationen zu unserem Wort stehen und die Unterstützung notfalls auch verstärken.

Die Probleme und Erschwernisse, die das letzte Jahr mit sich brachten, waren bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier des Dorfes nicht mehr zu spüren. Die Schüler haben ein Krippenspiel aufgeführt und sich mit Rosenblättern bei ihren Lehrern und Eltern für das vergangene Jahr bedankt. Danach gab es ein gemeinsames Essen und Geschenke. Die Kinder waren an diesem Tag sehr glücklich.

Das ist besonders bemerkenswert, wenn wir an den Anfang des Projektes zurückblicken: Vor anderthalb Jahren haben die Kinder Ziegelsteine in der anliegenden Fabrik geformt und konnten weder Schreiben, noch Lesen und Rechnen. Jetzt sind sie sogar in der Lage ein eigenes Theaterstück für ihre Eltern zu aufzuführen. Die Verantwortlichen vor Ort haben uns auch mitgeteilt, dass sich das Verhältnis der Eltern zu ihren eigenen Kindern stark verändert hat. Sie begreifen, dass ihre Kinder große Leistungen vollbringen können, wenn man ihnen nur die Möglichkeit dazu gibt. Das ist eine wichtige Erkenntnis, in einer Gesellschaft, in der Kinder meist ausschließlich als zusätzliche, günstige Arbeitskräfte betrachtet werden. Die Eltern sind stolz auf ihre Kinder und verstehen, wie wichtig eine gute Bildung für deren eigene Entwicklung ist. Dies ebnet den Weg dazu, dass den Kindern die Freiräume für das Lernen gegeben werden und sie weiterhin regelmäßig die Schule besuchen dürfen. Es ändert auch das Ganze bestehende soziale Gefüge im Dorf und ermöglicht die Vision einer besseren Zukunft für die kommende Generation. Der Ausbruch aus quasifeudalen Arbeitsverhältnissen kann nur durch eine gute Ausbildung erfolgen, die den Kindern eine alternative Zukunft in einem anderen Beruf ermöglicht. Dafür haben wir in den letzten Jahren mit unserem Projekt den Grundstein gelegt und werden es auch in Zukunft fortführen.

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